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AK-Treffen 26.08.08

Protokoll AK 26.08.08

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"Forum Schule Betrieb, Arbeitstreffen 26.08.2008"
Beginn: 18:00 Uhr - Ende: 20:15 Uhr

1.    Begrüssung

Samtgemeindebürgermeister Helmut Holzapfel begrüßt die Gäste. Er sieht es als einen positiven Schritt, dass im unmittelbaren Anschluss an das Forum Schule-Betrieb am 10.06.08 jetzt Schule und Betriebe den Dialog fortsetzen. Er hofft, dass durch diese Zusammenarbeit in Zukunft mehr Schülerinnen und Schüler den direkten Übergang in eine Ausbildung schaffen. Er sichert dabei die Unterstützung der Samtgemeinde zu.

2.    pro job gibt einen Überblick über das Forum Schule Betrieb vom 10.06.08 in der Hauptschule Meine:

  • 154 TN, darunter 30 Eltern, 27 Betrieb/Verwaltung/Politik, 70 Schülerinnen und Schüler, 15 Lehrerinnen und Lehrer
  • Ausbildungsplätze
    • E-Center Ankermann, Meine, 1
    • Assmann-Aufbauten, Braunschweig, 2
    • Deutsche Vermögensberatung, Meine, 1
    • Autohaus Kühl, Gifhorn, 1
  • Es haben sich keine Schülerinnen oder Schüler beworben, bzw. das Angebot nicht angenommen


3.    Heinz-Dieter Ulrich (Rektor HS Meine)

  • Hauptschülerinnen und Hauptschüler benötigen besondere Begleitung
  • Es ist ein langer Atem notwendig!
  • Neuer Arbeitsbereich für Schule
    • Früher: klare Verteilung von Zuständigkeiten
    • Heute: Verschiebung der Aufgabenbereiche (Schule ist heute auch Erzieher)
  • Arbeitsfeld der Schule
    • heute: Berufsfindung, Berufswahl
    • früher mit Begleitung anfangen
    • Interesse der HS Meine an einer weiteren Zusammenarbeit
    • HS Meine hat sich schon auf Ganztagsarbeit eingestellt
    • benötigt Kooperationspartner
    • Kooperative, administrative Unterstützung von pro job
    • Ideelle Unterstützung: Jugendförderung, Kommune,Schulverwaltung
  • Aufbau braucht 2-3 Jahre
  • Berufsorientierung ist neuer Arbeitsschwerpunkt in Schule geworden


4.    In dem anschließenden Gespräch wurden u.a. folgende Themen erörtert:

  • Die Rolle der Hauptschule im Wandel und ihre Chancen
  • Bild der Hauptschule in der Gesellschaft muss verbessert werden!
  • Auch Hauptschüler haben berufliche Perspektiven
  • Wie können Eltern stärker einbezogen werden
  • Wann soll die Berufsorientierung beginnen
  • Arbeitgeber sollen ihren Bedarf deutlich machen:
    • Was erwarten wir von dem Schulabgänger
    • Was wollen, was fordern wir?
  • Warteschleifen vergeuden Lebenszeit, wirtschaftlicher Verlust und individueller Frust
  • Welche Ansprüche werden gegenseitig gestellt, d.h. auf/von Seiten Schule/Betrieb

5.    Wie soll es weitergehen:

  • Ausbildungspaten bieten Hilfe an/können Kontakte vermitteln
  • Gemeinsame Akquise in Papenteich betreiben, wer hat welchen Kontakt?
  • Schülervertreter sollen zukünftig einbezogen werden
  • Betriebe sollen animiert werden, zu publizieren in welchen Bereichen bzw. welche Berufe sie ausbilden


Im Workshop 05.09.08:

  • Wer macht was, Bestandsaufnahme und Übernahme von Aufgaben
  • Erstellung einer Zeitschiene
  • Definition von Aufgaben
  • verteilen von Aufgaben
  • was wollen wir angehen
  • wer steht zur Verfügung
  • wenn pro job raus ist, was dann
  • wie können wir Akquise in der Region betreiben

Teilnehmer dieser Sitzung: Frank Jung; Helmut Holzapfel; Jochen Thomsen; Hans-Georg Reinemann; Ines Kielhorn; Silvia Copitzky; Thomas Freyer; Erika-Barbara Prediger-Behrens; Michael Niedner; Wolfgang Müller; Jens Frey; Heinz-Dieter Ulrich; Ira Bauerfeld; Günter Schwardt-Christen; Thomas Witte; Hans Joachim Bethge; Yasmin Kirzeder; Joachim Salewski