Ausbildungszahlen zeigen positiven Trend
PRESSE-NEWSLETTER DES BUNDESMINISTERIUMS FÜR BILDUNG UND FORSCHUNG
11.10.2007 [Pressemitteilung 203/2007]
Schavan:
Bildungsministerium leistet wichtigen Beitrag für mehr Ausbildungsplätze
Anlässlich der Bekanntgabe der neuen Ausbildungsplatzzahlen sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan: "Die Ausbildungsbilanz ist erfreulich. Wir erwarten, dass in diesem Jahr zum ersten Mal seit 2001 wieder mehr als 600.000 Ausbildungsverträge abgeschlossen werden.
Die Zahl der unvermittelten Bewerberinnen und Bewerbern ist am Stichtag 30. September im Vergleich zum vergangenen Jahr um 41,2 Prozent auf 29.102 gesunken. Das zeigt, dass mehr Jugendliche eine Berufsausbildung beginnen konnten und die Unternehmen und Betreibe die im Ausbildungspakt vereinbarten Zusagen eingehalten haben. Das Bundesbildungsministerium leistet einen wichtigen Beitrag zur positiven Ausbildungsbilanz.
Mit unseren Programmen (Bund-Länder-Sofortprogramm Ost, JOBSTARTER) haben wir in diesem Jahr über 15.000 zusätzliche Ausbildungsplätze bereit gestellt. Ebenso hat die Bundesagentur für Arbeit ihre Kapazitäten für außer betriebliche Ausbildungsplätze, unter anderem für Jugendliche mit Migrationshintergrund erhöht. Damit verzeichnen wir eine unübersehbare Steigerung der außerbetrieblichen Ausbildungsplätze durch die Programme der Bundesregierung und des Bundesbildungsministeriums.
Trotz dieser positiven Entwicklungen dürfen wir nicht nachlassen, junge Menschen in Ausbildung zu vermitteln. Auch in diesem Jahr wird es leider wieder zu viele Menschen geben, die bereits seit zwei und mehr Jahren auf eine Ausbildung warten.
Diese so genannten Altbewerber standen deshalb auch im Zentrum der Beratungen des Innovationskreises berufliche Bildung. Dieser hat in seinen 10 Leitlinien verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen, zur Flexibilisierung beruflicher Bildung, zur Durchlässigkeit zwischen beruflicher und Hochschulbildung, zum besseren Übergangsmanagement für Benachteiligte, aber auch zwischen Schule und Wirtschaft und zur europäischen Öffnung der Berufsbildung. Diese gilt es nun im Rahmen einer Gesamtstrategie und einer stimmigen Förderarchitektur umzusetzen. Dazu zählt insbesondere die Entwicklung von Ausbildungsbausteinen in elf wichtigen dualen Ausbildungsberufen."







