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Dritte Ausbildungskonferenz der Bäckerinnungen

Am 22. November 2007 fand die dritte Ausbildungskonferenz der Bäckerinnungen Wolfenbüttel und Braunschweig statt. Laut Carsten Richter, Obermeister der Wolfenbütteler Bäckerinnung habe sich gezeigt, dass nur eine zielgerichtete Zusammenarbeit aller Ausbildungspartner zu der angestrebten Qualifizierung und Kompetenzerweiterung der neuen Auszubildenden führe. An dieser nahmen Lehrkräfte der CGLS sowie Ausbilder aus der Produktion und dem Verkauf teil.

Die neue Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Bäckerei werde, ähnlich wie bei der Ausbildung zu Bäcker, zu vielfältigen Veränderungen im Berufsschulunterricht, der Betrieblichen Ausbildung und der Prüfung führen, führte Richter an.

Außerdem informierte Meike Mette, Teamleiterin der Fachgruppe Ernährung der CGLS, über die Bedeutung des Sportunterrichts an der Berufsschule. Dieser sei wichtig, da Schülerinnen und Schüler über ihn Kooperations- und Teamfähigkeit lernen könnten. Bei unterschiedlichen Spielformen müssten sie Selbstverantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen, Lösungen suchen und ihr Organisationstalent unter Beweis stellen. Mette zu Folge seien dies wichtige Fähigkeiten, die am Arbeitsplatz hilfreich sein könnten. Außerdem böte Sport große Chancen, Probleme zu lösen und man erhielte Bestätigung und Lob, so dass viele über sich hinauswachsen könnten. Nicht zuletzt kann durch Sport aber auch berufsspezifischen Erkrankungen wie Rücken- und Nackenproblemen entgegen gewirkt werden.

Im Rahmen der Ausbildungskonferenz fand auch eine kleine Feierstunde statt, bei der die 26 Auszubildenden des ersten Jahrgangs der Bäcker und Fachverkäuferinnen Wolfenbüttel/Braunschweig ihr Muffinprojekt präsentierten. Sie hatten die Backwaren in fünf Arbeitsgruppen in Eigenregie produziert. Als Zeichen für ihre Aufnahme in das Bäckereihandwerk erhielt der Nachwuchs je eine Mütze und eine Urkunde.

Nun müsste es das Ziel der Auszubildenden sein, die Prüfung nicht nur zu überstehen, sondern bemüht sein, mit Bestnoten ab zu schneiden betonte Obermeister Richter. Da man auf einen Fachkräftemangel zusteuere habe man mit guten Noten gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Richter freute sich auch darüber, dass mittlerweile wieder mehr Handwerksbetriebe ausbilden würden.

Diese Information fanden wir in:
Braunschweiger Zeitung, Wolfenbüttel, 23.11.2007, Seite: 34