Frühe berufliche Vorbereitung durch „Außerschulische Berufsorientierung“
Die Stadtverwaltung und die Arbeitsagentur Braunschweig finanzieren die „Außerschulische Berufsorientierung“, kurz Abo, um gerade Schülerinnen und Schülern, die die Schule ohne Schulabschluss oder die erforderlichen Voraussetzungen für eine Ausbildung zu verlassen drohen, eine berufliche Orientierungshilfe zu geben. An dem Kooperationsprojekt sind die Ausbildungswerkstatt Braunschweig e.V., das Bildungswerk der Niedersächsischen Volkshochschulen GmbH, das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gGmbH und die Volkshochschule Braunschweig GmbH beteiligt. In den Übungswerkstätten der vier Partner findet der praxisorientierte Unterricht statt.
Um den Übergang von der Schule in den Beruf zu verbessern, ist eine Öffnung der Schule in das außerschulische Umfeld wichtig. Mit Hilfe des Projektes lernen die Schülerinnen und Schüler zielorientierter und ihre Motivation steigt, so dass der Schulmüdigkeit entgegengewirkt wird. Denn je konkreter ihr Berufsbild und ihre allgemeinen Fähigkeiten, die für den Start in das Berufsleben benötigt werden, sind, desto höher sind ihre Chancen einen passenden Ausbildungsplatz zu finden.
Abo bietet 12 Module an, in denen Schülerinnen und Schüler ihren Umgang mit unterschiedlichen Werkzeugen und Werkstoffen testen können. Zudem werden auch ihre „sozialen Kompetenzen“ geschult. Die Schülerinnen und Schüler nehmen an bis zu 8 Modulen im Schuljahr teil. Jedes Modul dauert eine Woche und umfasst 20 Unterrichtsstunden. 200 Lerngruppen haben bereits die Module durchlaufen und weitere 80 sollen bis Ende des Schuljahres folgen. Sieben Braunschweiger Hauptschulen mit mehr als 500 Schülerinnen und Schülern der 7. und 8. Klasse nehmen an dem Programm teil.
Über 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung haben sich am 23.04.08 in der Ausbildungswerkstatt Braunschweig einen Eindruck von Abo verschafft. Darunter Personalverantwortliche und Geschäftsführer aus 20 Braunschweiger Betrieben.
Diese Informationen fanden wir in:
Braunschweiger Zeitung, 29.04.2008, Wirtschaft, Seite: 19







