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Hilfe bei der Berufssuche

Der Schritt in das Berufsleben ist einer der wichtigsten im Leben. Durch eine unüberschaubare Anzahl an Berufen ist es für viele Schülerinnen und Schüler aber schwierig, den richtigen Beruf zu finden. Jürgen Haarmann wusste aus seiner Tätigkeit als Lehrer an der Großen Schule, wo er für Berufsorientierung zuständig war, um dieses Problem. Er fragte sich immer wieder, wie er selbst beim Thema Berufsorientierung besser werden könne und der Zufall kam ihm zur Hilfe.

Er hörte im Radio eine Sendung über Peter Schulze, der eine bundesweite Initiative mit dem Namen „Jugend braucht Zukunft“ gegründet hat. Schulze entwickelte ein Verfahren, das den Teilnehmern bei der Berufswahl helfen kann. Das Verfahren besteht aus einer genauen Selbstanalyse der Teilnehmer, die anonym erfolgt. Hierzu erarbeiten die Seminarteilnehmer die Grundlagen ihres eigenen Lebens und beantworten hierzu selbst schriftlich Fragen zu sich, ihrer Familie, Freunden, Interessen, Pflichten, Problemen, Wünschen, Visionen, Träumen und Zielen. Hierbei gibt Trainer Haarmann Unterstützung.

Entlang eines roten Fadens, der vom Trainer während des Seminars entwickelt wird, wird dann durch die Teilnehmer selbst eine Zukunftsvorstellung erarbeitet, unter Berücksichtigung der zuvor in der Selbstanalyse und einem Neigungstest ermittelten Fakten. Im Einzelcoaching wird danach ein Onlinetest durchgeführt und das Berufsberatungsteam der Arbeitsagentur online eingebunden. Die Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer erhalten so konkrete, individuelle Empfehlungen zu möglichen Tätigkeitsfeldern und Berufen, die seinem Neigungsprofil entsprechen.

Haarmann ist von dem Konzept sehr angetan und will es in der Region verbreiten, deswegen bietet er einen Volkshochschulkurs mit dem Titel „Für welchen Beruf eigne ich mich?“ an. Der Kursus findet am 26. Januar 2008 statt.

Weitere Informationen zum Seminar in der Kreisvolkshochschule gibt es bei Jürgen Haarmann (05331) 978230

Infos zu Schulzes Ansatz, auch als „Meerbuscher Prozess“ bekannt gibt es unter www.jugend.braucht-zukunft.info

Diese Information fanden wir in:
Braunschweiger Zeitung Wolfenbüttel, 22.11.2007, Seite: 39