Startseite

Leser kämpft für Lehrstellen

Der vom Lehrstellenmangel erschütterte Leser Joachim Schittko will eine Initiative gründen, um Politiker, Betriebe sowie Eltern auf das zu geringe Lehrstellenangebot in Helmstedt aufmerksam zu machen. Laut Schittko wird der Landkreis bald aussterben, sollten sich nicht genügend engagierte Menschen finden, die gegen das Problem angehen. Er selbst hat bereits zwei Radiosender darauf hingewiesen, dass Lehrstellen verzweifelt gesucht werden.

Trixi Kersten, stellvertretende Niederlassungsleiterin der TNT Post Zustellerservice GmbH und ehemalige Schülerin der Lademann-Realschule, sieht das Problem eher in der Qualität der Bewerbungen als im zu geringen Lehrstellenangebot. Ihr Betrieb bietet dieses Jahr vier Ausbildungsplätze an, aber von den 200 bis 500 eingegangenen Bewerbungen kann sie höchstens fünf Prozent zu recht einladen.

Häufig sind Fehler in den Anschreiben und Lebensläufen sowie die Fotos der Bewerber nicht vorteilhaft. Zudem sei die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Vorstellungsgespräche schlecht. Aufgrund dessen hat Kersten der Lademann-Realschule in einer E-Mail angeboten, den Schülerinnen und Schülern aus Sicht des Arbeitgebers zu erklären, was bei Bewerbungen besonders zu beachten ist.

Diese Informationen fanden wir in:
Braunschweiger Zeitung, Helmstedt, 05.04.2008, Seite: H 1