Wilhelm-Raabe-Schule stärkt berufliche Grundbildung
Zur Verbesserung der Chancen ihrer Schülerinnen und Schüler auf einen Ausbildungsplatz, will die Grund- und Hauptschule Wilhelm-Raabe-Schule, Wolfenbüttel, insbesondere jene des 9. und 10. Jahrgangs über den Unterricht hinaus qualifizieren.
Um dieses Ziel zu erreichen hat die Schule einen Beschulungs- und Ausbildungsverbund mit den Berufsbildenden Schulen Carl-Gotthard-Langhans-Schule geschlossen, um einen höheren Grad an Ausbildungsfähigkeit zu erreichen. Dieser Verbund wurde zunächst als Kooperation deklariert um möglichst schnell mit der Zusammenarbeit beginnen zu können.
Nach einem ersten erfolgreichen Jahr soll die, von der Landesschulbehörde unterstützte, Zusammenarbeit nun in Form eines dreijährigen Schulversuches fortgesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler werden drei Tage an der Wilhelm-Raabe-Schule und zwei Tage an der Carl-Gotthard-Langhans-Schule unterrichtet. In den Berufsbildenden-Schulen erhalten sie sechs Stunden fachpraktischen und sieben Stunden fachtheoretischen Unterricht, dafür entfallen die Wahlpflichtkurse Werken und Technik in der Wilhelm-Raabe-Schule. Die Schülerinnen und Schüler erhalten so einen Einblick in die handwerklichen Tätigkeiten und können feststellen, ob sie für einen Beruf in dem Bereich geeignet sind.
Um das Angebot auszuweiten, hat die Wilhelm-Raabe-Schule nun auch eine Partnerschaft mit der in unmittelbarer Nähe der Schule ansässigen Firma Welger Maschinenfabrik gestartet. Für die Schüler bedeutet dies auch, dass Unterricht teilweise schon um sechs Uhr in den Räumen der Maschinenfabrik anfängt.
Über diese Zusammenarbeit, die der verbesserten Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler der Hauptschule dienen soll, wurde jetzt der städtische Schulausschuss informiert. SPD Ratsherr Holger Müller hofft, dass diese Zusammenarbeit auch ein Ansporn für weitere Firmen und Schulen ist.
Diese Information fanden wir in:
Braunschweiger Zeitung, Wolfenbüttel, 25.09.2007







